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GEO-Erlebnispfad in Weißenstadt

  • Autorenbild: Dana
    Dana
  • 24. Jan. 2022
  • 3 Min. Lesezeit

Meine Tochter und ich wollten gerne wandern und es soll ruhig im Schnee sein. Also hat sie dieses mal den Wanderweg ausgewählt, so dass er für die Hunde und uns passt und noch Schnee liegt.

Leider taut es schon wieder und man kann der weißen Pracht beim schwinden zusehen. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Ich sehne den Frühling wirklich herbei. Aber wenn schon Winter, dann doch wenigstens weiß und kalt. Und nicht so ein matsche-patsche Wetter. Die Übergangszeit finde ich immer am blödesten. Aber noch ist Januar und es können noch knackig kalte Tage kommen. Letztes Jahr war der Winter ja sogar erst im April herum vorbei. Das brauche ich eigentlich nicht unbedingt.

Aber ich schweife ab - wie immer.


Los gehts!

Wir sind also nach Weißenstadt gefahren und haben uns dort auf einem schönen Wanderweg den GEO-Erlebnispfad wieder gefunden. Normalerweise ist dort direkt ein Parkplatz, der allerdings nicht befahren werden kann im Winter. Der Weg dorthin ist nicht geräumt. Also haben wir im Wohngebiet geparkt und sind von dort aus in den Wald gelaufen.


Matschig und kalt

Arya und Frodo (die Hunde meiner Tochter) waren an der Leine - bzw Schleppleine - was sich als wirklich gute Idee heraus stellte. Agatha hat mich begleitet und sie darf eigentlich 95% aller Wege frei laufen - so auch heute.


Die Beschilderung der Wege war wieder einwandfrei. Durch das Tauwetter, war es allerdings wirklich matschig. Wer also den Erlebnispfad besuchen möchte, sollte auf gute Schuhe achten.

Naturschutz fängt beim spazieren gehen an!

Dafür sind die Steigungen aber human und die Wege auch für einen Kinderwagen auf jeden Fall breit genug. Durch die vielen kleinen Bächlein und Seen, die sich durch den Wald schlängeln, gibt es auch für Vierbeiner auf jeden Fall genug zu trinken unterwegs.



  • Dauer: ca. 2:15 h

  • Aufstieg: 148 hm

  • Abstieg: 149 hm

  • Länge der Tour: 7,5 km

  • Höchster Punkt: 700 m

  • Differenz: 94 hm

  • Niedrigster Punkt: 606 m

Wir sind allerdings nicht durch Weißenstadt direkt gegangen sondern nur das Waldstück. Das waren 5,13 km.


Geo-Erlebnispfad

Der Weg ist gut ausgeschildert und man orientiert sich an dem Geo Zeichen.

Das Hinweisschild

Der „Geo-Erlebnisweg“ ist ein montanhistorischer Themenweg des GEOPARK Bayern-Böhmen, vorbei an ehemaligen, bis in das 14. Jahrhundert zurückreichenden Seifenwerken. In diesen Gruben wuschen die Bergleute über Jahrhunderte hinweg das Zinnerz aus den Ablagerungen der Bäche. Der idyllisch gelegene Schwarzweiher diente dabei als Wasserreservoir für die Zinnwäsche. Wendepunkt des Rundweges ist der „Zinnerz-Untersuchungsbetrieb Werra“. Unter diesem Tarnnamen wurde in den 1950er Jahren das Uranerz-Bergwerk am Rudolfstein betrieben (Besichtigung nur in Sonderführungen über die Kur- & Tourist-Information Weißenstadt). Vor Ort informieren Schautafeln über die Geschichte des Bergwerkes. An 17 Standorten entlang des Weges erläutern großformatige, attraktive Schautafeln die Kulturgeschichte des Zinns und seine Gewinnung am Fuße des Rudolfsteins.

Schautafel

Einen Abstecher lohnt der Besuch des Rudolfsteins mit seinen imposanten Felsbastionen über den „Höhenweg“ (Wanderweg des Fichtelgebirgsvereins; steiler Anstieg über 160 Höhenmeter, zusätzliche Wegestrecke zweieinhalb Kilometer).



Den Höhenweg haben wir allerdings für schöneres Wetter aufgehoben.


Man geht übrigens auch direkt an einer Futterstelle für Rotwild vorbei. Da war Arya doch sehr aufgeregt, weil es überall sehr gut nach Reh gerochen hatte.


Futterstelle für Rehe

Also wer einen jagdfreudigen Hund hat, dem sei eine Schleppleine ans Herz gelegt. Hunde müssen sowieso an der Leine geführt werden, wie uns das Schild am Parkplatz ermahnte. Wobei Agatha weder den Weg verlässt, noch wildern geht. Deswegen war sie dennoch frei und auch der Förster, den wir getroffen haben, hat nichts gesagt.


Hochsitz

Ich könnte mir vorstellen, dass bei schönem Wetter der Weg wirklich sehr gut besucht ist. Um so besser, dass wir heute da waren. Viele Menschen sind einfach nicht unser Ding. Wen das aber nicht stört, der wird dort sicher auch im Sommer eine wundervolle Wanderung erleben. Wege gibt es hier genug.


So viele Möglichkeiten



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